Der Bachelor ist ein akademischer Grad, der nach Abschluss eines ersten berufsqualifizierenden, wissenschaftlichen Studiums von den Hochschulen vergeben wird.

In vielen Ländern Europas wurde der Bachelor-Grad im Rahmen des sogenannten Bologna-Prozesses eingeführt. Dessen Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen, europäischen Hochschulraumes mit vergleichbaren Hochschulausbildungen und -abschlüssen. Ein Bachelor-Studiengang hat eine Regelstudienzeit von sechs oder sieben Semestern, kann aber auch acht Semester (also drei bis vier Jahre) dauern. Unser Studiengang dauert 6 Semester.

Das Bachelorstudium „Geodäsie und Geoinformatik“ bietet ein speziell praxisbezogenes Lehrangebot in der Angewandten Geodäsie und Geoinformation an und ermöglicht dir damit einen sofortigen Berufseinstieg in einem der beiden Bereiche. Das Studium vermittelt eine Grundausbildung in Mathematik, Informatik, Physik und Einführungsvorlesungen in den facheinschlägigen Disziplinen. Weiters werden Grundkenntnisse zum Verständnis von Referenzsystemen und geodätischer Messtechnik, räumlichen Informationssystemen und Webtools, satellitengestützter Navigation und Erdbeobachtung, geophysikalischen Prozessen, terrestrischem und flugzeuggestütztem Laserscanning, kartographischer Visualisierung und vieles mehr vermittelt. Du bist danach in der Lage, praktische Vermessungsarbeiten durchzuführen und praxisnahe Softwarepakete zu bedienen.

Zum Abschluss des Bachelors schreibst du eine sogenannte Bachelorarbeit. Hierzu kannst du aus einer Vielzahl von Themen auswählen, die die Institute u.a. auf ihren Homepages bekanntgeben. Weitere Informationen findest du unter Bachelorarbeit.

Den Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums „Geodäsie und Geoinformatik“ wird der akademische Grad „Bachelor of Science“ – abgekürzt BSc. – verliehen.